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Ein Sperrmülldrama

7. Mai 2014

Seit meinen Münchener Balkonzeiten besitze ich einen Satz billiger, weißer Plastikstühle. Dreimal zogen wir gemeinsam um, in meinem letzten Haus staubten sie im Keller – jetzt lungern sie im Garten herum.

Sie merken es: Ich trenne mich ungern von Sachen. Kann man alles noch gebrauchen. Sowieso wird sich bei einem meiner Mitbewohner spätestens vier Wochen, nachdem ich ein Gedöns entsorgte, das dringende Verlangen danach einstellen. Kann man sich die Lamentiererei sparen und den Krempel gleich behalten.

Jetzt ist es aber so, dass ich für ein richtig gutes Foto fast alles mache. Exzellente Lichtverhältnisse unter den Bäumen, ein putziges Viech auf der Wiese – egal wofür ich flink meine Kamera zücke und Richtung Garten halte: Immer ist einer der dämlichen Stühle mit drauf.

Letzte Woche ist mir dann der Kragen geplatzt. Ein Eichhörnchen klaute meine Weihnachtsnüsse und verbuddelte eine nach der anderen auf der Wiese. Ich rannte zum Fotoapparat. Als Kamera und ich bereit waren – wühlte der Puschelschwanz genau unter einem Stuhl!

Als Erstes rief ich meinen Mann an, anschließend den Sperrmüll. Meinem Mann klappte die Kinnlade runter: „Ehrlich, du trennst dich von deinen Stühlen?? Hätte ich nicht gedacht …“
Solche Stichelei überhöre ich. „Bei der Gelegenheit können wir gleich ein paar Kinderfahrzeuge mit entsorgen …“
„Fahrzeuge auch??“ Mein Mann strahlte durchs Telefon.

Vorigen Freitag sollte der Sperrmüll kommen. Am Abend ging ich mit Geflügel zum Aussortieren in den Garten. Mit mir kann man alles verhandeln– nur eine Frage des Arguments – aber nicht mit meiner kleinen Henne! „WAAAS? DU WILLST MEIN KAPUTTES BOBBYCAR WEGSCHMEISSEN??“ Der Hühnerkopf lief rot an. „DAS GEHT NICHT!“, teilte sie der Nachbarschaft mit und feuerte den Grund hinterher: „DAS BRAUCHE ICH NOCH!!“
„Deswegen parkt es seit einem Jahr unter der Birke.“ Ich nickte. „Nichtsdestotrotz stellen wir es jetzt raus. Den Kipplaster und die Wippe auch.“
„NEIIIIIIIIIIIIIN!“

Ich erinnerte mich des Eichhornshootings und machte trotz des Gebrülls klar Schiff.
Irgendwann gab mein Geflügel auf und ratterte auf den trennungsbereiten Fahrzeugen durch die Einfahrt. Ihre Kuscheleule hielt sie unter den Arm geklemmt, sie wartete aufs Pubertikel.

Mitten in der Nacht fiel mir ein zu klein geratener Handgepäckkoffer ein. Mit ihm war ich auch schon mehrfach umgezogen. Ich holte den Koffer aus dem Vorratskeller und stellte ihn an den Straßenrand. Fahrzeuge, Stühle und Wippe waren verschwunden, die hatte schon jemand abgetragen. Ich freute mich, weil mich dauerten die Sachen.

Am Morgen, ich richtete mich gerade mit einem Kaffee am Schreibtisch ein, schnaufte die Müllabfuhr den Berg herauf. Der Laster hielt, ein Mann stieg aus, spähte ums Haus, dann fuhr er weiter. Auch der Handgepäckkoffer hatte noch in der Nacht einen neuen Besitzer gefunden.

Danach war es ruhig und ich begann meine Arbeit. Gegen später Vormittag rief Meersau Eddy nach mir, er fühlte  Appetit auf Wiese. So ist es immer: Mitten in meinen lesenswertesten Ideen kriegt einer Hunger. Also schnappte ich ein Eimerchen und eilte nach draußen. Bloß nicht den Gedanken verlieren! Als ich in die Gierschkolonie hinter dem Rhododendron abbog, traute ich meinen Augen nicht! Ein Bobbycar, ein Kipplaster und eine Wippe hockten unterm Tannenbaum. Dahinter winkten vier weiße Plastikstühle. Alles tief ins Gebüsch geschoben und vom Haus aus nicht zu sehen. „Dusselige Plagen!“, knurrte ich und rupfte für Eddy eine handvoll schmackhafter Wildkräuter.

Meine kleine Sau wartete vergnügt an der Terrassentüre und ich rief erneut beim Sperrmüll an.
„Wir waren doch erst heute bei Ihnen …“ Die freundliche Dame wunderte sich.
„Meine Kinder … alles Spielzeug wieder da. Sie verstehen?“
Die Dame lachte. „Nächste Woche, gleiche Zeit. Ist Ihnen das recht?“
Und wie mir das recht war!

In der nächsten Woche stellte ich es schlauer an: Am Vorabend setzte ich mein Geflügel zu „Heidi“ an den Fernseher und schleppte heimlich aus dem Garten zur Straße.

„Wohin willst du mit meinem Bobbycar, Mama?“
„Der Papa muss einen Baum stutzen, in der Garage steht es sicherer.“ Mann, die soll fernsehen, kriegt doch sonst auch nichts mit, wenn die Glotze läuft!

Heidi rannte mit den Ziegen und ich mit der Babywippe.
„Muss die auch in die Garage?“
„Ja, mein Schatz. Pass du genau bei Heidi auf und erzähl mir nachher, was passiert ist!“
„Gerade frühstückt Heidi, es gibt Brot und Käse, der Öhi macht Ziegenmilch warm …“
„Nachher, habe ich gesagt. Jetzt bringe ich erst deine Sachen in Sicherheit!“
„Ich will auch was essen. Machst du mir ein Brot mit Käse und Ziegenmilch?“
Ich stöhnte und stellte meine Wippe ab. Essen beim Fernsehen. Meinetwegen. Hauptsache das Kind mischt nicht weiter mit!

Käsebrot und Pudding klärten die Sache für mich. Den Sperrmüll stellte ich halb unter den Carport, damit er vom Fenster aus nicht zu sehen war. Irgendwie vergaß ich das Zeug auch gleich, war ja fort.

Nächster Nachmittag: Ich fahre mit Geflügel zum Einkaufen. Biege oben auf die Hauptstraße – liegt vor einer der Villen am Waldrand ein großer Haufen Sperrmüll. Zwischen Weinregalen stapeln weiße Plastikstühle. Ich wundere mich noch, wieso die auch so billige Stühle haben, die können sich wahrlich teureres Stuhlwerk leisten – als Geflügel ruft: „Guck mal, Mama, die haben auch so ein kaputtes Bobbycar wie ich! Und so eine Wippe habe ich auch! Wieso steht das denn am Straßenrand? Haben die nicht Angst, dass das denen einer klaut?“

Jetzt langt es mir aber! Nochmal will ich das Zeug nicht in meinem Garten wiederfinden!
„Ich vermute …“ Erst quatschen, dann denken. In meinem Kopf gähnt ein Loch.

„Was vermutest du?“ Das Kleine hängt gespannt an meinen Lippen.
„… einen Moment, muss eben auf den Verkehr achten!“
„Welchen Verkehr, wir sind doch allein auf der Straße …“
„Die ziehen um. Gleich kommt der Wagen wieder und lädt die Sachen ein!“
„Kann ich verstehen, ich möchte auch nicht dort wohnen.“
„Wieso das denn nicht?“
„Mitten im Wald. Nachts kommt der Wolf. Beißt ins Bobbycar …“
Ein Seitenblick: Nein, sie will mich nicht foppen. Zusammengerollt kauert sie auf dem Beifahrersitz. Ganz klarer Fall: Bis die beim Sperrmüll das mit dem Zwischenlager geregelt haben, fahren wir woanders lang!

Als wir in die nächste Straße einbiegen, schellt mein Mobiltelefon. „Pubertikel“, leuchtet im Display. „Mutter, suchst du bitte aus dem Handgepäckkoffer mein Geld raus, ich bin gleich da und muss dann fix wieder weg!“
„Was denn für ein Handgepäckkoffer?“
„Der schwarze im Vorratskeller, den nie einer nimmt!“
„Wieso ist da dein Geld drin??“  Verdammt stickig im Auto. Ich drücke den Scheibenöffner.
„Ihr habt doch gesagt, wenn ich zum Boxen will, muss ich das Geld selbst beschaffen. Jetzt habe ich genug gespart!“ Mein Pubertikel macht eine stolze Pause. „Heute ist Training. Ein Vierteljahr kann ich mitmachen!“

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From → Kolumnen

88 Kommentare
  1. Gröl! :-) :-) Ich weiß noch nicht, was mir am besten gefällt… Die Schlusspointe ist schon mal nicht übel! Was hat das Geflügelschwein dazu gesagt, daß Du so einen genialen Riecher hast, in welchen fremden Köfferchen Geld zu finden ist? :mrgreen:
    Aber da wäre ja noch der bobbycarfressende böse Wolf! Ich habe doch immer geahnt, daß die Biester so etwas tun! Die Automarder für Rutschautochen! Die sind vor nix fies! Wer Großmütter verspeist, der frisst auch Flüsterreifen!
    Ich bin übrigens skeptisch, was Deine Schreibweise der „scheiß Stühle“ angeht. In Anbetracht der Tatsache, daß Scheiß(e) eindeutig ein substantiv ist, scheint mir der Gebrauch als Adjektiv recht verwegen. In der Schriftsprache. Vielleicht „Scheißstuhl“? :-)
    Dass Mann (oder Frau) allzeit bereit sein sollte, würde ich jederzeit unterschreiben. ***breit grins***
    Und wenn es nur zum Fotografieren ist…

    Liebe Grüße von Lichti

    PS: Der allzeit bereite Skeptiker in mir wundert sich, weil doch das Gockgock Hilfe beim Wegräumen der Sachen vom Pubertikel hatte. Da hätte er doch seine Kohle gesichert! ;-)

    • Lichti! :-D
      Beginnen wir mit dem Koffer: Als der spät auf die Nacht zur Straße fand, waren Fahrzeuge etc bereits weg. Das konnt der Pubi nicht ahnen … :-))
      Samstag verlangte dann auch mein Mann nach dem Minikoffer, er brauchte zum Auftritt ein Paar Wechselschuhe. Ich habs ja vorher gewusst! :-D Die Story wollte ich aber nicht mehr ergänzen. Irgendwann muss Schluss sein. ;-)

      Scheißstuhl – wäre doch ein Stuhl mit Sitzloch und Tank drunter? So einer war es nicht :-D
      Duden Rechtschreibprüfung sagt, der scheiß Stuhl ginge auch als Scheiß Stuhl durch. Isch weiß et nisch, ich bin nur für die Story zuständig. :-))

  2. Scheiß Scheißstuhl! Sooo bockig! :-)
    Das hat er jetzt davon. Wahrscheinlich wird er recycelt. Als Dixieklo-Häuschen.

    • Letztens kam ich auf einem Berg an einem Dixieklo vorbei, das war voll. Schmiegte sich an den Berg, stand also schön schräg. Da hätte ein zweites gut nebengepasst! :-D

  3. ohhhh! nach der hälfte der geschichte schwante mir schon, was passiert …
    einfach wunderbar zu lesen!

  4. Manu permalink

    Ooooooh nein. Das klingt ja fast zu tragisch um wahr zu sein.

  5. Ich habe dich und deine wunderbaren Geschichten sehr vermisst! Herrlich! ♥

    • Muss immer bisschen Stoff sammeln. Wenn’s gescheidig flutscht, schlaft ihr sonst beim Lesen ein. Mein Münchener Balkon klebte übrigens am Fuchsbau. Vielleicht waren wir früher sogar Nachbarn? ;-)

  6. Wie schöööööööööön :-) Es freut mich wirklich sehr, dass Du wieder da bist. Deine Alltagsgeschichten habe ich vermisst. Danke für ein Lachen zur Mittagszeit :-) Liebe Grüße Peppa

  7. Ohh… Sperrmüll!!! ich leibe Sperrmüll.. neee nicht meinen eigenen.
    LEIDER gibt es den hier nicht mehr, man muß den Driss nun selber abliefern oder bezahlen. Früher war es ein echtes Paradies… überall konnten man Nachts (Spermüll)SCHÄTZE finden …
    LG, Petra

    • Hier im Pott läuft das mit dem Sperrmüll so: Anrufen, Termin erhalten, 6.oo Uhr in der Früh an den Straßenrand. Kostet nix extra.
      Morgens ist meist alles weg. ;-)

  8. Ich hätte noch ein paar von diesen weißen Plastikstühlen übrig. Die ruhen bei mir ganz weit hinten im Heizungskeller, können aber gerne gratis an Liebhaber abgegeben werden (einfach bei mir melden).
    Übrigens wäre das auch ein schönes Fotografieprojekt: Weiße Plastikstühle an den schönsten Stränden und Orten der Welt. Denn wenn eines die Welt eint, dann sind es diese Möbelstücke.
    Grüße, Nikolaus

    • Immer schreib du mir auch ein schlechtes Gewissen ein, weil ich mich von meinen Stühlen trennte! :-D
      Die Idee gefällt mir, ich besitze bereits etliche Plastikstuhlbilder … :-)

  9. Ach du Schande!
    Du hast nicht in den Koffer geguckt???
    Sowas muss man doch. Da ist doch immer irgendwas drin, und wenn es nur Papier-Tücher sind, die man noch brauchen kann.
    Und, bist du zu den Nachbarn gefahren und hast den Koffer weggeholt?

    Was wir alles entsorgt haben bei unserem Umzug, das hätte ich mir auch nie träumen lassen.
    Sonst habe ich alles 3 x rumgedreht. Aber da sagte ich mir: kein Platz in der neuen Wohnung. Es sind 50 qm weniger.
    Genau solche scheußlichen Stühle in Weiß, sagen wir lieber ehemals weiß waren auch dabei, kicher.
    Unsre Tochter war schon 3 Jahre weggezogen. Da waren immer noch 3 Kisten von ihr bei uns.
    Daraus habe ich einfach EINE gemacht. Ihr mitgenommen, sie hat offensichtlich nichts vermißt.

  10. Meinen Keller könnte der Sperrmülllaster komplett mitnehmen, würd ich vermutlich auch nix vermissen …

    • Das sagst du jetzt.
      Bestell den Sperrmüll und dann warte einen Monat … :-)

      • Das letzte was ich da rausgeholt habe, war vor zwei, drei Wochen ein paar schon mal gelesene Bücher – und vier, die ich noch nie gelesen habe … hm – vielleicht hast du recht …

  11. Als mein Sohn so ca. 10 Jahre jung war, habe ich mal total runtergelatschte Turnschuhe von ihm entsorgt – die Klage darüber konnte ich mir mindestens 2 Jahre lang anhören. Dein Geflügelkind muss eine ähnliche Mentalität haben.

    • Vermutlich! :-D
      Mein Henderl weint ausführlich jedem Shirt seines jungen Lebens hinterher, wo ein Viechkopf mit großen Augen drauf war. Und da gab es einige …

      • „Rabenmütter“ wie du und ich können sich offenbar nicht ausreichend in zartbesaitete, sammlerisch veranlagte Kinderseelen hineindenken.

      • Trägt er dir das in seinen 30ern immer noch nach?
        Weil, wenn das so ist, schmeiß ich nix mehr weg! :-D

      • Der junge Mann ist ja schon in den 40ern – hat es keinesfalls vergessen und bei passenden Geburtstagsfeiern kommt schon noch mal die Rede darauf. – Aber, die Sache war auch etwas tiefgehender. Über den Sportverein hatte er als Ostzonenkind diese A*didas-Turnschuhe bekommen, an die wir sonst nicht rankamen. Und die warf ich weg, nachdem das Oberleder kaum noch mit der Sohle verbunden war. – Das war wohl der Hintergrund. – Nun entscheide selbst, *hihihi*

      • Auweija … was ein Drama!
        Jetzt sehe ich es ein und schlage mich auf Clemens‘ Seite!

      • Verräterin!!!! :-) Überläuferin! – Aber wirklich, er tat mir Jahre später auch mehr Leid als damals, als er mit diesen kaputten Schuhen rumlief, der sah aus wie asozial!

      • Ich kannte mal einen Schuster, ein alter Mann mit einem gewaltigen Bierbauch, der kriegte alles wieder hin.
        Eines Tages übergab er den Laden an seinen Sohn …

      • In der DDR gab es vielleicht auch solche Wundertäter oder besser Wunderschuster, aber das hätte Clemens sicher auch nicht gewollt – die Schuhe sollten eben so bleiben, wie sie sind.

      • Dann können wir ihm jetzt auch nicht weiterhelfen.
        Soll er halt bei ebay schauen! :-)

  12. Du brauchst eindeutig ein schwarzes Loch, wie wir eins vor der Tür haben! Zehn Minuten und vom ollen Wasserkocher bis zur Stehlampe schluckt das Teil alles! Nur: Niemals ist es mir gelungen, das Verschlucken live zu beobachten… Jedenfalls fragen wir uns schon, ob es sich immer um die gleiche Person handelt – die mittlerweile in einer Kopie unserer Wohnung lebt …

    • Wenn der Wasserkocher Beine bekam – wie braut ihr jetzt Hühnerbrühe?

      Warte mal auf meine neueste Story, dann weißt du, was „abhandenkommen“ bedeutet. :-)

  13. Uhhh… Schitte! :-D
    Ich weiss nicht, an welcher Stelle ich am lautesten lachen musste. Wie geht es dem Eichhörnchen? Du bezahlst jetzt das Boxtraining? Ich muss ja spiessigerweise zugeben, dass ich alles kontrolliere, bevor ich es abgebe…*hüstel*

    • Eigentlich kontrolliere ich auch alles.
      Aber manchmal ….

      Boxtraining hätte ich zahlen müssen. Korrekt. Wenn da nicht eine erneute Häufung von Ereignissen über uns gekommen wäre … Mitzuleiden und zur Erheiterung in Good Words nächstem Schwank. ;-)

  14. Ich hätt‘ noch weiße Plasik- Monster-Stühle übrig falls Du möchtest ;-) Nu‘ bin ich aber gespannt was aus dem Boxenden Teenager wird….

    • Danke.
      Das Teen hatte hernach noch etwas mehr auszuleiden. Wieso eigentlich Präteritum? Nein, es leidet sehr unter den nachfolgenden Ereignissen.
      Die da demnächst publiziert werden … ;-)

  15. deutschtrailer permalink

    Vielen Dank….:))

  16. Ich glaube, Umzüge sind das Beste, was einem zustoßen kann in Sachen Mülltrennung. Was ich alles über Ostern weggeschmissen habe… Plastestühle und als Koffer getarnte Spardosen waren jedoch nicht dabei. Ich hoffe, das arme Kind kann nun trotzdem zum Boxen gehen.

    • Du ziehst um? Weg aus deiner Traumwohnung?
      Wenn ich bedenke, wie viele Wochen du die Moosflechten von der Terrasse hebeltest … Seither denke ich jedesmal an dich, wenn ich wo eine entdecke! :-D

      • Na, da hast Du aber etwas gründlich missverstanden.
        :)
        Jetzt bin ich ERST mit meinem ganzen Kram EINgezogen. Der hatte die letzten zwei Jahre lang in Deutschland darauf gewartet, von mir nachgeholt zu werden.

        … und dem blöden Moos oder auch Algengelumpe muss ich immer wieder auf den Pelz rücken. Der regenreiche Winter und Frühling arbeiten leider für den Feind. ;)

      • Dann bin ich beruhigt. Ich dachte schon … ;-)

  17. Michaela permalink

    -lach- einfach nur genial! Das sind Geschichten die das Leben schreibt…

  18. Ich habe früher nie etwas an den Straßenrand gestellt, ohne es kontrolliert zu haben ;)
    Wieviel Kohle ist denn da baden gegangen?
    Ich hätte auch noch 4 Stühle im Keller – auch weiß :)

  19. Herrlich! Ähnliche Szenen finden bei uns auch statt.. :-) Meistens bequatscht mein Hühnchen mich schon vorher intensivst, das olle, kaputte Ding, das eigentlich auch gar nicht mehr bespielt wird, doch nicht zum Sperrmüll zu stellen weil man es ja eben noch braucht und es doch auch ganz dolle lieb gewonnen hat. Und ich lasse mich dann doch darauf ein (wenn Kind mit fast schon tränenbefüllten Kulleraugen da so ansteckend wehmütig vor mir steht), nur um festzustellen, dass das olle, kaputte, nichtbespielte Ding wieder nur irgendwo rumsteht. Aber… der nächste (heimliche) Sperrmülltag kommt bestimmt….

    Wünsche ein schönes, sonniges Wochenende

    Silke

  20. Der arme Pubi, manno, wie kannst Du aber auch so schusselig sein und nicht richtig nachschauen! Geht ja gar nicht! Das wirst Du zu 100 Pro in den nächsten 40 Jahren zu hören bekommen :lol:
    Das Geflügel vergißt ihr Bobbycar und das andere Zeug, da würde ich mir keine Gedanken drum machen.
    Alles, wirklich alles, was nicht benutzt oder gebraucht wird, gebe ich an Leute, die das auch noch brauchen können, aber vorher – spießig hoch drei – wird jedes Teil genauestens untersucht, ob irgendwo etwas drin steckt ;-)
    Bin schon auf die Fortsetzung gespannt, liebe Anke *ggg*
    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Dir die ♥ Pauline <3

    • So schnell gibt es nichts wieder zu entsorgen. Mir reichen die Erlebnisse des diesjährigen Durchgangs. Mein Mann hätte letztens gern den Minikoffer zu einem Auftritt mitgenommen … ;-)

      • Ja, hatte ich in einer Deiner Antworten gelesen, das mit dem Minikoffer *ggg*
        Wünsche Dir noch einen wunderbaren, entsorgungsfreien Sonntag :lol:
        Ganz liebe Grüße von der ♥ Pauline <3

    • Was anderes: Seit zwei Wochen, wenn ich wo Sperrmüll sehe, ist eines gewiss: Da stehen mit Sicherheit auch jeweils 4 weiße Plastikstühle bei! :-D
      Also, Obacht, die Nation trennt sich … :-D

      • Sind aber nicht von mit! Ich habe – nur für den Notfall – GRÜNE Plastikstühle und von denen trenne ich mich nicht :lol:

  21. nixe permalink

    Ein Thriller kann sich gut und gern hinter deiner Müllstory verstecken, was hab ich gebangt *lach* Irgendwie kommt mir diese Sammelleidenschaft bekannt vor: ich will entsorgen, ein anderer versteckt den Mist in einer Ecke…..bloß nicht wegwerfen.
    Liebe Grüße
    von Fischi ;-)

    • Jetzt habe ich es mit Altkleider probiert. Weil ich noch anderes zu tun habe, als spornstreichs mit dem Sack zum Sammelcontainer zu fahren (außerdem macht sich das mit Radl schlecht), lagert der Sack im Flur. Täglich schrumpelt er mehr ein. Am besten ich steige noch zwei weitere Wochen drüber, wenn ich nach oben will, dann erledigt sich die Fahrt ganz. :-)

  22. Ohhh nein!!!
    Deine armen Kinder gg
    Wie kannst du nur?

    Da fällt mir ein, meinen Mann schick ich heute zum Sperrmüllplatz, sollte ich vorher noch nach Geld suchen?

  23. Anonymous permalink

    schön, daß es wieder was zum lachen gibt! (hast ja etwas lange gebrütet), deshalb hatte ich das auch gar nicht mitbekommen. wieso hast du denn ein foto von roten stühlen eingestellt, das paßt doch gar nicht! ich freu mich auf die fortsetzung!

  24. Anonymous permalink

    wieso bin ich anonym? ich bin eingeloggt und antje…?!

  25. Und? eine stillschweigende Regelung für’s Box-Geld gefunden? Herrlicher Artikel!

  26. Ich bin immer wieder platt, was so alles in deiner Familie los ist! Du musst MINDESTENS Nerven wie Drahtseile haben :lol: .
    Toll geschrieben, habe ich mal wieder sehr gern gelesen.
    Liebe Grüße
    Anna-Lena ♥

  27. Rochen permalink

    Ganz schön viel Text….so ganz ohne Bilder…..stoße an meine inellektuellen Grenzen :P

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