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Knallpilze und andere todsichere Sachen

16. November 2017

Jeden Herbst erwacht bei meiner Freundin Micha das Pilzfieber. Sie scheint nicht viele Pilze zu kennen, denn sie fotografiert sie und fragt uns dann in der WhatsApp-Gruppe, was das für einer ist. Und ob er zu den Genießbaren zählt. Die anderen Mädels halten sich bedeckt, ich Landei bin die Pilzfachfrau. Eine Einäugige unter Blinden – Sie verstehen?

Meine Freundin schickt aber auch Kreaturen, ich sage Ihnen weiter nichts!
Wir hatten schon welche, da flatterten fleischfarbene Unterröcke auf dürren Spinnenbeinen im Wind. Oder schwindsüchtige Fingernägel, die sich um ein Fläschchen schwefelgrünen Lacks balgten. Letztens war einer dabei, der sah aus wie das Gehirn eines Affen. Bei den Fotos kann es einem Himmelangst werden. Unter den ShootingStars fand sich noch keiner, den man auch nur in die Nähe eines Kochtopfes lassen konnte.

Wie es der Zufall will: Just wenn bei Micha im Garten die Pilze sprießen, tun die das bei uns daheim auch. Allerdings mit einem diffizilen Unterschied: Unsere Pilze sind auf alle Fälle essbar! Wir haben Rotfußröhrlinge, im Volksmund auch Ziegenlippen genannt und Birkenpilze.
In den letzten Jahren kamen wir in Summe auf maximal drei Schwammerl pro Saison – doch in diesem Jahr knacken wir alle Rekorde! Im Moment wachsen 14 riesengroße Schirme gleichzeitig auf der Wiese. Alles Birkenpilze, fein verteilt unter dem namensgebenden Baum.

Mein Pubi schleicht nun täglich mit der Bratpfanne unterm Arm in den Garten und hofft, dass ich das nicht bemerke. Zu gerne möchte er sich ein schmackhaftes Pilzgericht einverleiben.
Allein ich untersage das strickt!
Unsere Pilze werden nicht gegessen!
Ich will, dass unsere Pilze Sporen werfen!
Ich will, dass wir eines Tages Pilze wie vom Acker ernten können!

Einfach eben das Abendessen reinzuholen, ohne dafür erst im Wald herumzustreunen und dort Hänsel und Gretel, dem bösen Wolf und anderem Geschwerl zu begegnen.
Mein Traum und der pure Luxus.

Dafür opfere ich auch Einiges. So ist bei uns jeden Herbst die Wiese für sämtliche Kinder gesperrt. Ich mache da keinen Unterschied, ob es sich um eigene oder um Besucherkinder handelt. Da bin ich eisern! Jeder Pilz soll die Zeit zum Reifen und Absamen bekommen, die er braucht. Macht man mit Männern ja auch so.

Genug von der Rahmenhandlung erzählt, werden wir mal szenisch!

Gestern hatte mein Gatte Grillbesuch geladen. Den Kindern wurde das Geschwätz der Erwachsenen schnell zu langweilig und so klauten sie sich in einem unbeobachteten Moment den Beutel mit dem MinigolfEquiment und verzogen sich nach hinten auf die Wiese.
Pubi hatte zusätzlich noch einen Hammer mitgenommen – soll er was helfen, weiß er nie, wo das Werkzeug liegt.

Erst ab dem ersten Schlag auf eines der Positionshölzchens kriegte ich die Sache spitz. „Ey, wat soll dat?“, brüllte ich in den Garten. „Die Wiese ist gesperrt!“
„Wir machen nichts kaputt“, vernahm ich Geflügels zartes Stimmchen von hinterm Schilf. „Wir sind ganz vorsichtig und spielen nur hier am Weg. Indianerehrenwort!“

Ich wollte gerade ansetzen, dass ich das kennen würde und jetzt Schluss mit der Gaudi wäre, doch mein Mann beruhigte mich: „Mach nicht so einen Stress. Die Pilze sind groß genug, die sind nicht zu übersehen. Da tritt keiner drauf.“
Mein Finger zuckte zur Schläfe und ich wollte meinen Gatten Bescheid sagen, doch der Besucher kam mir zuvor und nickte zustimmend: „Genau. Sie haben es außerdem versprochen.“

Was hätte ich da tun sollen?
Ich gab mich geschlagen.
Gegen zwei bornierte Männer kommt man mit mütterlicher Weitsicht sowieso nicht an.

Ich winkte also ab und begab mich in die Küche. „Will jemand Kaffee?“ Hausarbeit lenkt mich immer am besten ab.
Und richtig: Die Kaffeemaschine blinkte mir fröhlich einen Imperativ entgegen: Trester leeren!
Gerade wischte ich mit einem Küchentuch das matschige Kaffeepulver aus den Ecken des Auffangbehälters, als die Kinder ihres Spiels überdrüssig zur Terrasse zurückkamen.
„War‘s das schon?“, fragte der Besucher verwundert, während mein Mann vermittels Zeigefinger eine parente These an die Terrassentür nagelte: Auch wenn sich eine Sache als weniger aufregend entpuppt als gedacht, bleibt man eine Weile dabei und gibt ihr eine Chance!

Bei mir jedoch schrillten sämtliche Alarmbimmeln Sturm: „Was habt ihr angestellt??“
„Was sollen die angestellt haben?“, knurrte mein Mann. „Die haben keinen Bock mehr.“
„Quatsch“, knurrte ich zurück. „Wie viele Pilze?“ Ich sah Pubi scharf an.
„Du hast echt ‘n Knall mit deinem Pilztick!“, fauchte der Knabe und wollte sich an mir vorbei ins Haus zwängen. „Das wird sowieso nichts!“

„Wie viele?“
„Mensch, vier, wenn du es genau wissen willst!“
Schnell rechnete ich im Kopf durch. Die Verbliebenen würden es schwer haben: Dynastien zu gründen erfordert Disziplin!

Verbal weiter rumzuzicken brachte aber nichts, das schraubte den Gefallenen die Pilzmurmeln auch nicht wieder drauf. Erzürnt holte ich mir deshalb aus der Küche das schärfste Messer, das wir besitzen – und?
Schnippelte die Körper der vier Birkenschwammerl in hauchdünne Scheiben. Dann breitete ich sie sorgfältig auf vier Blättern Küchenkrepp aus, und stellte sie in die Sonne. Am Abend nahm ich sie mit ins Haus und rangierte sie liebevoll auf der Heizung.

Das wiederhole ich jetzt täglich; so lange, bis sie richtig schön prasselig trocken sind. Dann stecke ich sie in ein Schraubglas und im Winter kommen sie in die gute Suppe.

Im Ergebnis ist die Sache gar nicht so schlecht gelaufen. 🙂


Schmackhaftes Stillleben in Mülheim

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From → Kolumnen

77 Kommentare
  1. Ist das der Pilzwächter dort, die Tarantel? War wohl nicht gross und giftig genug. 😉
    Schmunzelnde Grüße von Ellen
    🍄🍄🍄🍄

  2. Flugs wollte der Schriftführer, als ich „Hömma, Pilze“ erwähnte, hier persönlich vorstellig werden, weißt schon…..

    Aber da nahm er dann doch Abstand von. Nicht sein Metier, sagt er.

  3. Man sollte auf die Mama hören, kann ich da nur sagen. Wir wissen doch immer was passiert wenn die Kids sagen: Wir passen auch auf. Meine Jungs haben nach dem Satz so manches Gemüse und manche Pflanze kaputt geschossen.

    • Eben. „Wir passen auf!“, means nichts anderes als: „Wir gegen Vollgas, wie immer!“ 🙂

      • Einer muss den Laden ja in Schuss halten und die Übersicht bewahren. Die Männer sagen immer: Ach lass sie doch. Und wer räumt dann auf?

      • Männer haben von so was keine Ahnung.
        Letztens schaute ich mit Geflügel Peter Pan. Selbst da war das schon so, dass der Vatter nur Verwirrung stiftet, wenn er meint, eingreifen zu müssen, damit das daheim mal richtig läuft.
        Und das ist nur ein Film!
        Die Wahrheit schaut … dingens aus. 😉

      • Ja, ohne Männer hätten wir echt Langeweile.

      • Bei manchen Sachen sind sie alle gleich. Und ich zieh noch 2 heran, da kannst als Mutter erziehen wie du willst. Es liegt eindeutig an den Genen.

      • Korrekt, Erziehung ist das nicht. Da lannst du dich mühen und vorleben und korrigieren versuchen und auf verständnis und Einsicht hoffen – doch es sind DIE GENE!!

      • Wenigstens haben sie irgend etwas. Auch wenn es nur Gene sind.

  4. Werteste Frau Goodword!

    Mannomann, bei Euch geht ja was ab. Da muss man ja wirklich immer auf der Hut sein, wenn man von so vielen Pilzmuffeln umgeben ist. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, ein paar Fußangeln aufzustellen. Und wenn ich das Pilsener-Bild betrachte, hätte man die Pubis auch mit der Flasche von den Pilzen fernhalten können. Okay, man hat dann vielleicht ein anderes Problem. Aber es ist ja immer irgendwas … 🙂

    Herzliche Grüße
    Mallybeau

    • Guten Morgen meine Liebe!
      Ja, das stimmt, einer plärrt immer!
      Was meinst du denn zu meiner Strategie: Stehenlassen und Reifenlassen und irgendwann ganz, ganz viel essen. Klappt das? Wie haltet ihr das denn auf der Alm?
      Auf der Suche nach Rat,
      Mülheim-GoodWord ❤

      • Hier läuft das eher nach dem Motto: was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. 🙂
        Ich bevorzuge ganz ordinär die Pilze aus der Dose, da meine Kenntnisse bezüglich dieser giftigen Dinger gen Null gehen …

      • Meine Bagage futtert lediglich Waldpilze. Wenn ich denen mit Champignons (egal ob frisch oder Dose) komme, meckern die, es würde sich um Regenwürmer handeln. 😀

      • Na das kann man ja durchaus positiv sehen. Wenn die Jugend auf Bio steht, ist das schließlich nie verkehrt 🙂

      • Wo sie es braucht. Sonst ist die Gesundheit eher zweitrangig, weil hat man ja 😀

  5. du glückliche – pilze im garten – und dazu noch so leckere. wir müssen dafür schon lange waldaufenthalte einplanen. aber ich hätt den pubi sogleich bestraft – mit käse im kuchen. so! weißte ja 😉 😀

  6. für mich … ist der SATZ des TAGES gefallen …

    *Ich will, dass unsere Pilze Sporen werfen!*

    von mir aus … kann jetzt abgepfiffen werden …

    besser wird´s heut nimmer …

  7. Das ist schon ein zeit- und kräfteraubendes und ausgesprochen schwieriges Unterfangen, eine florierende Pilzzucht zu gründen. 😆
    Ich würde zu gerne die Fotos von den abartigen Schwammerln deiner Freundin sehen – bitte, bitte, bitte! 😀

  8. Doris permalink

    … war das der Auftakt zum Wintergrillen oder wie? Also, generell bin ich schwer beeindruckt, weil ich freilaufende Pilze nicht anfasse, geschweige denn esse. Gucken ja, antatschen nein. Hierzulande geht der Einheimische ja scharenweise in die „Schwammerl“ (Pilze), wenn die Zeit dazu reif ist. Nee, nix für mich. Drum finde ich Deinen ehrgeizigen Plan mit den PPs (Pilzplantagen) im heimischen Garten extrem ambitioniert. Pilze sind ja das Internet des Waldes, habe ich neulich im Kulturfunk gehört – Du tust also was für den Breitbandausbau in der Nachbarschaft. Respekt! Dass da die Jugend gefälligst nicht reinzufunken hat, kann ich gut verstehen. Wo sie normalerweise doch sowieso nicht weiß, wo das Handwerkszeug liegt. Oder der Hammer hängt? Wie auch immer – tief beeindruckte Grüße!

    • 😀 😀 😀
      Mann, du kennst dich echt aus!!
      Mir hat letztens einer einreden wollen, dass Forscher einen 2.500 Jahre alten Pilz gefunden hätten. Also, das Geflecht in der Erde wäre so alt, nicht dessen Hut.
      Dort müssen die demnach besonders schnelles Internet haben! 😀

      • Doris permalink

        Aber hallo! Ich glaub, ich surfe bald unterirdisch, geht schneller …

      • Ich mach mit!
        Und das Ganze verlegt ohne Baustelle!
        Herrlich! Das ist Nachhaltigkeit!

      • Doris permalink

        Boah, der Glasfaserverein, der grad bei uns ganz massiv Werbung macht, wird mich hassen … 😉

      • Aber dafür kriegste das Volk ganz schnell auf deine Seite. Das wird eine Revolte! 😀

  9. Birkenröhrlinge im eigenen Garten. Ich erblasse vor Neid. Meine Pilzernte geht immer mit einem mehr oder weniger langen Marsch in den Wald einher. Aber damit ist ohnehin Schluss für dieses Jahr. Zu schlotter!

  10. Ach so, nicht zu den giftigen Pilzen greifen, weil es nur einen schnöden 2. Platz für MH gab, natürlich hinter???… richtig!…. OB, bei den höchsten Kommunalschulden pro Kopf. Haben die B etwa nicht mitgerechnet?

  11. Gibt es auch mal Zeiten, wo bei euch so etwas wie Ruhe einkehrt?
    Ich suche meine Pilze im Wald, nur unter fachkundiger Leitung. Im Klartext: fast alle Pilze bleiben stehen :mrgreen: .

    • Ich hab auch so einen, der die Endkontrolle macht. Meine Mutter. Das könnte sie zwar bleiben lassen, aber sie sorgt sich halt.
      Jeden Apfeltäubling schmeißt sie wieder raus, weil der ihr zu freche Hutfarbe zu käseweißem Fuß trägt. Und neuerdings pfeift sie auch die Perlpilze raus. Die wären ihr zu lederig. Dabei kann ihr das total egal sein, sie isst ja nicht mit.
      Aber da nun mal keiner so gut Pilze braten kann wie meine Mutter … 😀

  12. Hmm, da fällt mir nix zu ein *lol*
    Warum kaufst du die Pilze nicht kontrolliert aufm Markt? Habt ihr sowas nicht ? 😉
    Nie nicht würde ich selbst gesammelte Pilze essen, ein kleines Versehen und Pubi und überhaupt die ganze Familie wäre hin und wer schrub dann die feinen Artikel hier? Na?

    • Ich zieh nicht einfach los und schnippel ab! 😀
      Essbare Pile kann man ganz einfach von den Giftigen unterscheiden: Bis auf eine Ausnahme haben alle Essbaren unten dran Schwämmchen statt Lamellen.
      Satansröhrling ist der Einzige, der da aus der Reihe tanzt. Guck, hier:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Satans-R%C3%B6hrling

      • Ich weiß nicht, ich weiß nicht.
        Zum Beispiel haben Wiesenchampignons Lamellen und werden sehr oft mit dem Grünen Knollenblätterpilz verwechselt. Die meisten tödlichen Vergiftungen stammen daher( 90% wie es heißt)
        Außerdem schmecken manche auch scheußlich, die leicht verwechselt werden können. Maronen und Bitterpilze (Gallen-Röhrlinge) zum Beispiel.
        „Junge Gallen-Röhrlinge können sowohl dem Maronen-Röhrling als auch dem Sommer-Steinpilz täuschend ähnlich sehen“
        Aber ich will dich nicht verunsichern, du weißt ja gut Bescheid, gell 🙂
        Liebe Grüße aus dem Bremer Land,
        Brigitte

      • Champignons von draußen traue ich mich nicht ran, eben weil ich mich da fürchte 😀
        Gallenröhrlinge wachsen bei uns zum Glück nicht. Du hast recht, die gibt es auch noch! Soweit ich weiß, verderben die aber nur das Essen und sind ungiftig. No?

      • Nee, nicht giftig nur eklig bitter.
        Ich hab mal einen ganzen Korb davon gesammelt und mein Pilze kennender Begleiter hat sie alle weggeschmissen. Boah, war ich enttäuscht *lol*

      • 😀 Sowas ist mir mit meinen Eltern vor hundert Jahren auch mal passiert. Ich meine, das war im Spreewald … Da hat auch ein Spaziergänger kurzerhand den Korb ausgekippt 😀

      • Bei mir war das in MeckPomm. Auch schon ewig her.

      • Entsetzlich! – Aber wohl lebensrettend. Das Gift überträgt sich nämlich ganz gerne, da reicht 1 Giftiger im ganzen Korb, und Rausklauben nutzt nichts.
        Irja.

  13. Hallo, zu deinem Satz „Eine Einäugige unter Blinden – Sie verstehen?“ fiel mir was ein. Mein Sohn vor Jahren in der 8. Klasse. Er konnte fast nichts in Russisch, legte aber auch keinen Ehrgeiz an den Tag, was dazuzulernen. Und – er bekommt auf dem Zeugnis eine eins.
    Großes Wundern bei mir. Ich fragte ihn, wie man mit so minimalen Kenntnissen eine eins bekommen könnte. Er: „Ich kann wenigstens das Alphabet, das können die anderen nicht. Also bin ich der Einäugige unter den Blinden.“
    Da konnte ich nichts dagegen setzen.
    Und tschüss!
    Wir haben früher eimerweise Maronen, Steinpilze und andere gegessen, alle Knollenblätterpilze im Wald gelassen und nie irgendweclhe Beschwerden gehabt, weil ich die wichtigsten Pilze kenne. Ich liebe Pilze!

    • Wunderbares Schulsystem, ich will es zurück!! 😀
      Und nicht nur wegen des Alphabetes. Ich konnte auch nicht viel mehr. Konjugieren hatte ich auch noch drauf, ich hatte auch eine 1. Jetzt weiß ich warum! 😀

      In den letzten Jahren gibt es echt viele Pilze. Ich war in den herbstferien, da braucht man eine Stunde und der Korb ist voll. Als ich Kind war, gab es wenige. Stundenlang für gerade mal bodenbedeckt.
      Den Pilzen scheint das Klima zu gefallen.

      • Die meisten Pilze haben wir wohl kurz nach Tschernobyl gefunden. Die anderen haben sicher alle Westfernsehen geguckt und da wurde ja mehr als deutlich vor Pilzen gewarnt. Wir, damals noch ohne Fernseher, wir bekamen das nicht mit – und – wir haben es überlebt!!!

      • Ja, ich erinnere mich. Damals gab es eine unheimliche Hallimaschschwemme. Und auch Maronen, nie wieder so viele gesehen.
        Sag mal, hast du in den letzten Jahren mal Pfifferlinge gesehen? Echte, in der Natur, meine ich, nicht auf dem markt oder so 😀
        Hast du?

      • Habe ich nicht, aber das liegt daran, dass ich seit ca. 10 Jahren nicht mehr Pilze suchen war. Pfifferlinge mochte ich nicht, da man den Sand aus den Lamellen kaum ausgewaschen bekommen hat.

      • Stimmt. Weiß ich aber nur vom Erzählen. 😀

  14. Jede Plantage fängt mal klein an. Zuerst dachte ich schon, Pubi wollte die Pilze mit der Pfanne erschlagen….

  15. Solange du nicht so eine Überraschung mit Pilzen erlebst wie ich…Du bist zu beglückwünschen, wenn du solche Natur im Garten hast. Grüße aus dem Gebirge. https://flowerywallpaper.com/2012/10/12/wieder-2-tage-in-italien-und-so-viele-herrliche-eindrucke-erlebt-wo-soll-ich-beginnen/

    • HILFEE! Ich habe ihn gesehen!! 😀
      Der schaut ja mehr als zum Fürchten aus!!
      Der ist doch bestimmt außerirdisch! 😀

      • Ja, das habe ich mir auch gedacht. Darauf habe ich im Naturhistorischen Museum in Wien nachgefragt. Sie sagen, dieser Pilz ist auch in Mitteleuropa heimisch. Sie sammeln aber die Fundortberichte und Fotos von Leuten, die solche Pilze finden.

      • Also was richtig unheimlich Seltenes hast du da entdeckt!
        Ich hörte nie zuvor von dem.
        Schaut irgendwie aus wie ein Spielzeug. Wir haben hier so einen Ball liegen, bloß die Farbe stimmt nicht 😀

  16. Bei mir auf dem Balkon haben Pilze keine Chance. 😉 Stadtgärtnern ist nicht so mein Ding, Pilze hole ich mir lieber im Supermarkt meines Vertrauens.

    • Letzten erzählte mir einer, er hätte sich einen Baumstamm liefern lassen und dann mit Pilzzeug geimpft. Den Stamm würde er immer schön feucht halten und nun könne er sich vor Pilzen gar nicht mehr retten. Es wären so viele, dass sie ihm schon zum Hals raushängen würden. 😀
      Auf dem Balkon geht das bestimmt auch. 😀

  17. Au backe! Ich liebe Pilze. Ich esse sie wirklich gerne und koche sie auch rauf und runter, aber sammeln?! Besser nicht. Nein, nein. Ich erkenne Fliegenpilze, mehr aber auch nicht. Viele sehen sich so schrecklich ähnlich. Und sollte ich einmal welche sammeln, werde ich immer jemand anderen probieren lassen *hüstel*

  18. Hallo Anke,
    wegen der zerdätschten Pilze: bleib mal im Sl…! (Nee, das dürfen nur Deine Pubis sagen. ;–) )
    Also: das, was wir da futtern (oder auch nicht), sind nur die „Fruchtkörper“ (oder auch Fortpflanzungsorgane). Gebildet von einem ganzen großen Myzel (Pilzfäden-Netzwerk) im Boden, welches der eigentliche Pilz ist. Der sich weiterhin des Lebens freut und spätestens nächstes Jahr wieder „sprießt“.
    Sporenbildung ist nett, muss aber nicht sein. (Dann schon eher Feuchtigkeit im Sommer und Fußbodenheizung im Winter. ;–) ) – Lieber die Birke gut pflegen, die lebt mit dem Pilz nämlich in Symbiose!
    Übrigens geht Pilzvermehrung auch mit zertretenen oder abgekickten Hüten, sofern sie bereits offen waren. Ansonsten mit einer Handvoll Pilzgeflecht aus dem Boden.
    Viel Glück & Appetit!
    (Und auf dass kein Hallimasch oder Schlimmeres dabei sei!)
    Irja.

    • Hey, du bist die richtige echte, exzellente PilzFachfrau!! 😀
      Gehofft hatte ich das auch schon, dass das unterirdisch geht. Super! Also kann ich nächsten Herbst essen? Juhu! 😀
      Ganz, ganz vielen Dank, Irja! ❤

      • Pilzfachfrau? Alles andere als das! Selbst den Obstbaummörder Hallimasch musste ich fremdbestimmen 😉 lassen. Aber ein bisschen Biologie ist noch hängen geblieben.
        Deinem Pilzgericht nächsten Herbst dürfte höchstens ungünstige Witterung entgegen stehen.
        Liebe Grüße,
        Irja.

      • Wobei Hallimasch auch prima schmeckt …
        der muss nur vor der zubereitung gekocht und das Wasser weggegossen werden. Danach steht dessen genuss echt nichts im Wege. Ich esse den jedes Jahr, ich bin gesund. 🙂

      • Habe ich auch gelesen bzw. gesagt bekommen. Allerdings auch, dass es einem trotzdem übel werden kann. Muss ich nicht ausprobieren, auch wenn ich mengenmäßig mehrere Tage lang davon hätte essen können.

  19. Ich werde beim Anblick eines Pilzes nun immer ans Absamen denken… wenn die Jungs reif sind… mein Leben wird nie wieder wie vorher sein… 🙈😜

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