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FrostbeulenPestAlarm!

8. März 2018

Letzte Woche war es doch saumäßig kalt. Können Sie sich erinnern? Mir ist da ein Ding passiert – Liebe Leute, ich bin echt blöd! Lassen Sie sich erzählen!

Wissen Sie alle, was Frostbeulen sind?
Wenn die Haut gefrostet wird, entstehen Beulen; wie der Name halt schon sagt. Früher dachte ich immer, Frostbeulen seien so was wie ein Schimpfwort. Genau wie man in meiner Jugend Krätze als abfällige Bemerkung verwendete. Zumindest tat man das da, wo ich herkomme. Ich kannte halt früher keinen, der jemals an einem von beidem krankte. Zeiten ändern sich, gerade stand es in der Presse: In Mülheim aktuell 91 Fälle von Krätze. Aber lassen wir den Strang mal fahren, hier geht es bloß um Frostbeulen!

Ausgerechnet in diesem Winter habe ich mir den Mist nämlich gleich zweimal zugezogen! Könnt Ihr Euch noch an den Schneesturm eines Sonntags im letzten Dezember erinnern? Nach nur zwei Stunden fanden wir uns in Mülheim unvermittelt in einem hochverschneiten Wintermärchen wieder. In den Alpen schneit es einen Dreck dagegen!

Nun wohne ich lange genug hier in unserem beschaulichen Kohlenpott, um zu wissen: Sobald Schnee fällt: Nix wie sofort raus in die weiße Pracht! Wenn man bis nach dem Mittagessen wartet, ist die eh schon wieder weggetaut.
So auch an jenem Sonntag: Kurz nach zehn, mitten im fettesten Schneetreiben, machte ich mich mit meinen Mannen auf den Weg in den Wald: Der Schlittenberg war unser Ziel. Normalerweise hätten wir das Auto genommen, denn man stapft bei hohem Schnee schon um die 25 Minuten dort hin, doch die Pferdekutsche war so hoch zugeschneit: Mein Mann hätte sie erst freischaufeln müssen. Den anderen Wagen hätte er auch nur mit Mühe aus seinem behüteten Kellerstellplatz bekommen – gingen wir also zu Fuß. Das war auch besser fürs Klima.
Sie lesen es: So weit war der Ausflug durchdacht!

Jetzt hatten wir aber, wie schon erwähnt, etliche Jahre im Pott keinen Schnee gehabt – die drei kurzen Federschäuerchen zähle ich nicht mit – und außerdem kam das viele schöne Schneeweiß ja unangekündigt bei uns an. Will sagen: Hätte ich mehr Zeit gehabt, mich auf Mülheimer Schneeverwehungen und Wintermärchen einzustellen, hätte ich vermutlich am Morgen nicht meine beige Sommerhose angezogen, sondern was Dickeres von weiter hinten aus im Schrank gewählt. Hatte ich aber nicht.

Wir fuhren also ein paar Runden Schlitten. Indes zog es mir immer frischer um die Beine herum. Nach vielleicht vier Abfahrten sagte ich deswegen zu meinen Leuten: „Jungs und Mädel, die Mutter wandert schon mal heimwärts, die friert.“
Mein Mann schien sich auch zu dünn eingekleidet zu haben, denn er schloss sich mir erfreut an. Außerdem dürstete ihn nach einem Kaffee, schließlich war ja Wochenende. Couch flätzen, Füße hochlegen, dampfender Kaffee, ganz frischer Kuchen und ein Loch ins Kaminfeuer stieren: Sie kennen das.

Wir Alten machten uns also auf den Heimweg. Nachdem wir den Wald verlassen hatten, kämpften wir uns schutzlos durch den Schneesturm. Der tobte von vorn und fatschte mir im Senkrechtflug kiloweise Neuschnee gegen meine Sommerhose. Die Flocken waren riesengroß und entsprechend nass, und wir wissen alle vom Phsyikunterricht aus der Schule und vom Strandurlaub, wie sich das mit nasser Körperoberflache bei Wind verhält: Man friert. Bei Sturm friert man entsprechend heftiger und wenn es noch dazu eh schon saukalt ist: Schockgefriert man quasi wie Petersilie. Wäre ich jünger gewesen und nicht so abgeklärt: Ich hätte laut gejammert!

Nachdem ich also unterwegs halb verstarb, erreichten wir irgendwann mit letzter Kraft unsere Hütte. Drinnen war es mollig warm und schön trocken. Ich wollte mich eben steifgefroren und erleichtert meiner nassen Kleidung entledigen, als meine Oberschenkel mit einem Mal fürchtlich anfingen zu jucken. Sie juckten und sie brannten, sie waren feuerrot und glühten – es fühlte sich an, als wäre ich in einen Ameisenhaufen gefallen. Ich kratzte und kratzte und konnte mehr als eine Stunde lang gar nicht mehr damit aufhören. Irgendwann wurde es besser.
Den Rest des Sonntags verbrachte ich eingerollt in einer Decke auf dem Sofa. Sie brauchen nicht mit mir zu schimpfen, ich weiß es selber: Beim nächsten Mal ziehe ich mehr an!

Am Montagabend erzählte mir mein Mann eine Geschichte, die mich emotional so mitnahm, dass ich mich erst einmal hinsetzte und meinen Kopf in die Hände schloss. Wie ich dazu eben meine Ellbogen auf die Oberschenkel aufstützte, durchfuhr mich in beiden ein heftiger Schmerz. Aua! Wat war dat denn??
Ich zog meine Bux herunter um nachzuschauen – da waren meine beiden Oberschenkel blitzblau und heftig angegeschwollen! Ich sah an den Beinen aus, als hätte ich mit meinem Mann eine Meinungsverschiedenheit ausgetragen und dabei den Kürzeren gezogen. Oder als wäre ich, ungeschickt wie ich bin, mit meinem Pubertikel beim Boxtraining gewesen. Den zweiten Vergleich erwähne ich nur, nicht dass noch einer meint, mir ginge es daheim schlecht.
„Schau dir das an!!“, sagte ich entsetzt zu meinem Mann. „Was sind das für dunkelblaue Dinger??“
Mein Mann war auch erschrocken. „Ich glaube, das sind Frostbeulen.“ Zur Sicherheit guckte er aber noch mal im Internet nach: tatsächlich. Die dicken Veilchen würden ungefähr vier Wochen bleiben, las er mir vor. Neben den Schmerzen würden sie auch fürchterlich jucken. Man soll auf keinen Fall kratzen! (Dämliche Klugscheißer!)

Irgendwann verschwanden die hässlichen Beulen sang und klanglos, ich hatte sie auch gänzlich wieder vergessen. Bis zum letzten Wochenende. Zu meiner Ehrenrettung sei darauf verwiesen, dass wir hier im Pott nicht nur keinen Schnee kennen – um richtig knackige Kälte steht es bei uns ebenso mager.
Jetzt bin ich ja ein Fahrradfanatiker, ich erzählte es bereits. Mittlerweile schulte ich altersbedingt auf Schönwettersportler um, zumindest wenn es um nasses Gelände geht. Mit meinem Sportrad ohne Schutzblech heize ich nur noch los, wenn die Sonne scheint. Und es wird noch besser: Seit diesem Winter lasse ich es bis zum Frühjahr gleich im Stall stehen und nehme stattdessen das Citybike. Wenn ich mich zu einer Runde aufmache, muss ich dann nicht erst die Kleidung wechseln, denn mit einem Damenrad fährt man nun mal gemütlicher. Außerdem: Ein im Wind flatternder Wollschal auf einem Mountainbike: Das sieht schon scheiße aus.

Aber kommen wir mal zum letzten Wochenende zurück. Mir wäre es ja eigentlich eh zu kalt für einen Ausritt gewesen, doch mein Mann nötigte mich. „Komm, fahr eine Runde mit dem Fahrrad, dann bist du ausgeglichener“, meinte er mütterlich, als ich wohl ein wenig herumgezickt hatte.
Konnte ja nicht schaden, dachte ich mir und machte mich auf den Weg zu meiner ‚Kleine Winterrunde‘. Die geht über knapp 30 Minuten und beinhaltet zwei schöne Steigungen. Kurz überprüfte ich meine Kleidung: Ich trug nach langer Zeit endlich mal wieder meine beige Sommerhose und obenherum zwei Schichten Stoff, die untere aus Baumwolle, die äußere aus Fleece. Obendrauf dann Softshelljacke, Wollschal, Mütze und Handschuhe – bei solch kurzer Strecke ist die Kleidung eh fast egal und ich düste los.

Bissiger Winterwind pfiff mir um die Nase und kniff mir in die Wangen, er riss an meiner Mütze und biss feindselig in meine Ohren – ich trat schneller als gewöhnlich in die Pedale und machte, dass ich wieder nach Hause kam. Das waren verdammt harte 30 Minuten für mich!

Endlich langte ich wieder daheim an. Es dämmerte bereits und ich sauste mit dem Cityesel in die Garage. Ein wenig achtlos band ich ihn fest und stürmte ins Haus. Mollige Wärme begrüßte mich und die Tür krachte hinter mir ins Schloss. Erleichtert entledigte ich mich meiner äußeren Kälteschutzschichten und als ich eben auch die Schuhe auszog, fingen auf einmal meine Knöchel an zu jucken wie Hulle!

Sie juckten und sie brannten, sie waren feuerrot und sie glühten – es fühlte sich an, als wäre ich mitten rein in einen Ameisenhaufen getrampelt. Ich sage Ihnen weiter nichts!
Wie kann eine einzige Frau nur so blöd sein?
Den Rest des Winters bleibe ich jetzt jedenfalls drinnen!

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Halten Sie sich ausreichend warm – oder schreien Sie um Hilfe!

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From → Kolumnen

61 Kommentare
  1. Hallo Anke.
    Frostbeulen kenn ich nur vom Namen her, da ist mir die Kretze seit Neusten schon geläufiger. Alle paar Wochen trudelt aus der Schule ein ‚Kretze-Alarm-Zettel‘ ins Haus. Zum Glück hat er sich hier noch nicht blicken lassen.

    Du hast recht, hier im Pott muss man schnell raus wenn es mal schneit. Bei dem eiskalten Sturm hab ich sogar eine Mütze getragen, das soll bei mir schon was heißen. Ich und Mütze gibt es eigentlich gar nicht, schon allein wegen der Frisur. Du weißt schon. 😀

  2. Hallo Anke,
    mit den Klamotten übereinander musst du sehr sexy ausgesehen haben 🙂 Aber keine Sorge, ich lief genauso unförmig durch den eisigen Hamburger Ostwind !
    Aber jetzt kommt der Frühling…Zeit wieder Bein und Gesicht zu zeigen…
    Lieber Gruss, Jürgen

  3. Der Beitrag gefällt mir gut, die Frostbeulen natürlich nicht, Trotzdem „geliked“

    • Ohne die Frostbeulen hätte ich auch nix zum Erzählen gehabt, ihnen sei Dank! 😀
      Am Wochenende kommt eh der Sommer, habe ich gestern im Fernsehen gehört, da werd ich dann ja auch nicht weiter das Haus hüten. Aber erst mal abwarten! 🙂

  4. Das lag doch gar nicht an der Kälte – du bist allergisch gegen die beigefarbene Hose! ^^

  5. Liebe Anke!

    Also ihr erlebt aber auch Sachen. Ein Wunder, dass die Kinder keinerlei Ausbeulungen davongetragen haben. Mir ist sowas glücklicherweise auch noch nicht untergekommen. Aber je länger ich den Beitrag lese, desto kälter wird mir. Irgendwie juckt es auch schon ganz verdächtig. Soll ich kratzen? Lieber nicht. Bin ja vorgewarnt. Hoffentlich ist das nicht virtuell übertragbar. … Ich bin ganz blau … nein nein, nicht vom Wein, ….
    ich zieh mir jetzt auch schnell was drüber. Sicher ist sicher 🙂

    Liebe Grüße von der Tauwetteralm
    Mallybeau

    • Ja, halt dich mal lieber warm, meine liebe Almfreundin! Auch und gerade bei Tauwetter. Wobei das mit dem Wein schon gut gehen könnte, weil dem Wein die Käufer aufgrund des demografischen Wandels wegfallen würden. Also müssen wir Jüngeren ran. Hält doch auch gut von innen warm, oder nicht? 🙂

      • Auf jeden Fall. Wir haben mit unserem Wein wirklich ein kleines Allzweckmittelchen in der Hand! Mal sehen, für was der noch alles gut ist …

      • Schon allein wegen der Stimmung ist der unschlagbar. Und zum Färben geht der bestimmt auch gut. Ich hab das schon mit dem Spülbecken ausprobiert. Da hat mein Mann die Flasch irgendwie umgekippt. Wegwischen hat er wohl vergessen, am nächsten Morgen war da ein Tintenfleck, wie beim Luther auf der Wartburg.
        Der wäscht sich auch nicht aus, klasse Produkt!

      • Wow! Lass den Fleck an Ort und Stelle. Der lässt sich gut als mythisches Überbleibsel vermarkten. Man wird zu euch hinpilgern und den Wein in Mengen kaufen ….

      • Geil, so machen wirs! 😀

  6. also hier im osten pfeift es schon öfter mal richtig kalt um die ecke. ist hier also nicht unbekannt. aber ich finde eben das thermometer belügt uns ständig. oder warum zeigt es nicht gleich die gefühlte temperatur an? was soll ich denn sonst mit dem wert der da leuchtet anfangen??

    ich hielt diese art verbeulung aber bisher auch für einen üblen scherz der grossmütter. meine fre… das tut sicher weh. mindestens an den fingern, vom vielen kratzen 😉 ich hatte nur mal eine blaue beule am steiss. die kam vom schlittenfahren über einige huggel und bemerkte sie auch erst zu hause.
    pack dich schön warm ein und bewache das kaminfeuer – ist ja schon so manches verglüht 😀

    • Ja, glaube ich auch, das Veilchen am Steiß muss nicht von der Kälte gekommen sein! 😀

      Bei der gefühlten Temperatur bin ich aber sowas von bei dir! Alles Ding kann fühlen, auch Roboter, die kriegen das gerade gelernt. Da werden die das doch wohl erst recht in so einem popeligen Thermometer installiert bekommen! Immerhin muss das nix weiter, als sich auf die Temperatur konzentrieren. Streicheln oder Kuchenbacken braucht das bei mir nicht, das mach ich schon selber! 🙂

  7. Der nächste Frühling kommt bestimmt. Halte durch 😉

  8. Hallo Anke- du bist mir so eine. Winter ist mit Schnee- arschkalt. Wird auch nicht wärmer wenn man sichs warmredet…lach. Frostbeulen ….ist ja echt der Hammer.
    An deiner Stelle würd ich im nächsten Schneesturm nur noch in Skibekleidung aufs Rad oder am besten auf einen Hundebetriebenen Schlitten.
    Einen sonnengewä rmten Tag wünsch ich dir 💌
    Ellen 🌞🌞🌞

    • Oder gleich ganz im Bau bleiben! Das ist bestimmt sicherer. Wer weiß, was sonst noch so blaufriert. Guckt ja immer was raus. und wenn’s die Nase ist. Stell mal vor: mittig einen blauen Fleck! 😀

  9. Ist hoffentlich bald vorbei, die Beulenphase.

  10. Ach du lieber Himmel, die gibt es also wirklich? Ich hatte demzufolge ein tolles Frostbeulen-Verhinderungs-Programm namens Grippe, die mich während der knackig kalten Phase letzt zuverlässig im Warmen gehalten und da meist in der Horizontale hat. Oma wusste ja schon, dass alles immer zu was gut ist 😉
    Ich wünsch Dir schnelle Beulenheilung und dann immer dran denken, wie schnell und gemein die einen erwischen können!
    Liebe Grüße
    Regina

  11. „Wäre ich jünger gewesen und nicht so abgeklärt: Ich hätte laut gejammert!“ Ich bin so stolz auf dich – ich habe mal gehört, dass nur Männer bei Schnupfen und so jammern – wir Frauen haben gar keine Zeit für diese Tätigkeit, wie du bewiesen hast.

    „Nachdem ich also unterwegs halb verstarb, erreichten wir irgendwann mit letzter Kraft unsere Hütte“ – Bei allem Mitleid, doch über die Wortschöpfung „halb verstarb“ musste ich schmunzeln – und dann erinnerte es mich an den „Erlkönig, letzte Strophe – aber Gott sei Dank nicht ganz so tragisch.
    Zu deiner weiteren Geschichte gibt dir „Clärchen“ (du bist übrigens die einzige, die das schadlos zu mir sagen darf, ansonsten hasse ich Verkleinerungen) keine guten Ratschläge mehr – die heutige Jugend weiß ja eh immer alles esser *grins* 🙂 *lach*
    Und tschüss sage ICH

    • Clärchen, meine Liebe, ja, ich weiß es und du sagst es: Warm anziehen! 🙂

      Wer stapft da so traut durch Schnee und durch Wind,
      es ist der Vater, doch ohne Kind.
      Er rennt durch Mülheim mit seiner Frau,
      deren Hose ist dünn, das Wetter bläst rau.

      Ja, weiter weiß ich jetzt auch nicht … 😀

      • Original 2. Strophe:
        Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
        Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
        Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? –
        Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif

        Meine Variante:
        „Oh Anke, was heißt die Angst in deinem Gesicht?“
        „Lieb Gatte, die Kälte sticht fürchterlich!“
        „Halt‘ durch, unser Hof ist nicht mehr weit!“
        „Hab‘ Angst auch um Hühnchen und Hähnchen bei diesem Geschnei!“

        Aus mir wäre nie eine Goethin, eine Schillerin oder ähnliches geworden.

      • 😂😂😂👍🏼

  12. mit Vergnügen gelesen
    und liebe Grüße von
    Barbara

  13. Huch! 😯 Wahnsinn! Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals Frostbeulen gehabt zu haben…

  14. Mau Anke,
    wie gut ich habe meinen Frack, der ist schön warm, Du tust mir leid. Dein Felix

  15. Doris permalink

    Meine liebe Frau GoodWord,
    ich fasse es ja nicht. Nein, mir fehlen die Worte. Da schreiben wir neulich noch von Radfahrern, die auch bei Eiseskälte unerschrocken durch die vereiste Prärie gondeln, und dann das hier. Gut, es mag ja wirklich uncool aussehen, wenn der Wollschal vom Mountainbike her weht, aber eine derart eklatante Unterschätzung der arktischen Temperaturen von die Tage ist mir in Deiner Altersklasse noch nicht untergekommen. 😉 Nee, im Ernst – meine Kollegin erzählte mir immer wieder von jungen Mädels, die mehr oder weniger halbnackisch im öffentlichen Nahverkehr zu sehen seien und dass sie ja nicht verstehen könne, wieso die jungen Dinger nicht frieren würden. Ja doch, die frieren schon. Aber wegen der Schönheit! „Flanking“ nennt sich das, liess ich mich Tage später von der Lokalzeitung belehren, und blaugefrorene Knöchel in Turnschuhen wären grad zum Leidwesen vieler Eltern mega-in. Von Frostbeulen stand da aber nix! Wie heißt dann der Trend, wenn Erwachsene bei -15°C in Sommerhosen rumlaufen? 😀 Vielleicht setzt Du den gerade und der kommt nächstes Jahr. Dann sagen Deine Kinder zu Dir: „Nein, Mutter, so gehst Du auf gar keinen Fall aus dem Haus!“
    In diesem Sinne: Liebe Grüße an die Trendsetterin aus dem Ruhrpott!
    Doris 😉

    • Doris permalink

      Hallo Anke,
      ich hoffe, Du hast Dich wieder erholt und alle Beulen sind weg. Ostern wirds ja wohl nicht sooo kalt werden!
      Schöne Ostertage wünsch‘ ich Dir und der Family!

      • Eigentlich ja, aber dafür hab ich’s im Moment grippal. Irgendwas ist immer.
        Euch auch frohe Ostern und Pfingsten und vorsorglich auch schon mal guten Rutsch! 🎆
        🤩😻😘🙋🏽‍♀️

      • Doris permalink

        Ich glaube, ich weiß, was Du meinst – geht mir momentan genauso. Einmal grippal, immer grippal, scheint mir! Gute Besserung und … frohe Weihnachten. 😉

    • 😂😂😂😂💪🏼

  16. Ohweia, sowas hab ich ja noch nie gehört, geschweige denn erlebt und ich war schon viele Male in der Arktis.
    Frag mal nach, woran das liegt und ob es wirklich nur von zu dünner Kleidung kommt.
    Der Mann (meiner :)) ) hat eine Kälte Allergie. Er kriegt lauter Quaddeln an den Händen bei Kälte und sie jucken auch ganz fürchterlich.
    Hoffentlich hast du jetzt alles überstanden!?
    Ich wünsche dir jedenfalls gute Besserung und schicke liebe Grüße,
    Brigitte

  17. Mit dieser beigefarbenen Sommerhose stimmt doch was nicht….

  18. Fiiiiies! Die Kälte kann ich auch nicht mehr ab. Reicht. Alles unter 10 Grad ist für mich schon kalt. Im Umkehrschluss bin ich dann aber auch so ein Sommeridiot. Sonne scheint, Vögel zwitschern = raus mit den Sommerklamotten! Hätte mir auch so gehen können! 🤓

  19. Ich hätte auch nicht für möglich gehalten, dass man in Mitteleuropa Frostbeulen bekommen könnte. Ich hoffe, du genießt das aktuelle Wetter. Das dürfte relativ frostbeulensicher sein.

  20. Huhu, schön dass du dich mal wieder gemeldet hast (bei den Bees im Blog)
    Geht es dir gut? Ich habe dich schon vermisst und jetzt mal geguckt, ob du vielleicht auch auf „Privat“ umgestellt hast wegen der DSGVO.
    Liebe Grüße
    Brigitte

    • Nein, meine liebe Brigitte, alles okay bei mir. Ich habe nur gerade so viel Arbeit. Da musste ich mich disziplinieren. Das ist zwar noch lange nicht vorbei, aber ich habe euch vermisst! Und da dachte ich, ich gucke mal nach euch! 😻🌷🤩

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