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FahrradDiebstahl: LokalKompass-Leser wissen mehr!

30. November 2017

Als mündige Bürgerin informiere ich mich mal weniger und mal mehr was weltpolitisch ansteht – bei den lokalen Geschehnissen bin ich dafür aber top im Bilde.
So kam es, dass mir letztens nicht entging, dass vor meiner Haustür zwei Diebe geschnappt wurden, die sechs ergaunerte Fahrräder in ihren weißen Transporter mit ausländischem Kennzeichen luden.
Ein aufmerksamer Anwohner hatte die Polizei alarmiert, als das Duo auf einem Parkplatz mit dem Diebesgut hantierte.
Laut Redaktionsmeldung verfügten die beiden jungen Herren über keinen festen Wohnsitz; sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß entlassen.

Ich hoffe mal, den Herren war der Schreck mit der anrauschenden Polizei und den Fingerabdrücken lehrreich, sie sind jetzt geläutert, und dass das nicht noch einmal vorkommt!
Darauf kann man sich aber nicht verlassen, und außerdem weiß man ja auch nichts über deren Familienverhältnisse: Vielleicht haben sie Cousins oder Schwager, die noch nicht erwischt wurden und deshalb noch fröhlich durch die Gegend klauen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin besorgt um meine Fahrräder!

Als Bike-Fanatikerin besitze ich mehrere, für jeden Anlass das passende Zweirad. Stock-und Steinfahrten im Gelände, Hochgeschwindigkeitsrasen auf der Chausee oder gemächlich in der Stadt herumjuchteln: das mache ich nicht mit ein und demselben Fahrrad. Das verhält sich bei mir wie bei Frauen mit Schuhen – Schuhe besitze ich dafür weniger.

Weil mein sorgsam zusammengestellter Fuhrpark während meiner Radkarriere von Langfingern schon um insgesamt 3,5 Fahrräder erleichtert wurde – beschloss ich, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen!

Gestern Nachmittag kam ich in der Dämmerung von einem Termin nach Hause. Ich war mit dem Rad unterwegs, schon allein wegen der Einbahnstraßen-, Baustellen- und Parksituation in der Mülheimer City. Mir blieb eine Dreiviertelstunde, bis ich wieder los musste, Geflügel bei einer Freundin abholen. Das Kleine war auch mit dem Fahrrad gefahren und im Dunklen lasse ich es nicht allein heimradeln.
In der Garage wollte ich mein Pferd für den Moment nicht unterbringen – normalerweise hätte ich es einfach in unserer Einfahrt stehengelassen. Aber der Zeitungsartikel ….

Zum ersten Mal, seit ich hier wohne, schloss ich also mein Fahrrad auf meinem eigenen Grundstück ab. Ich war stolz auf mich, ich hatte mich den Umständen angepasst und nicht wie gewöhnlich die empfohlene Trotzhaltung: Jetzt erst recht! eingenommen.

Als die Zeit ran war, war es draußen stockfinster. Beschwingt stürmte ich in die Nacht – doch ich erspähte die Hand vor Augen nicht mehr. Nun kenne ich mich daheim ja aus und so hangelte ich mich blind an den Mülltonnen entlang bis in die Ecke, in der ich mein Citybike vorhin gelassen hatte. Schien auch alles vollständig und ich tastete nach dem Schloss. Soweit klappte das – doch dann kriegte ich den winzigen Schlüssel nicht in das Miniloch gefummelt. Ich griff in meine Gesäßtasche – Mist! Handy im Haus vergessen, also nix mit Funzeln.
Ich knurrte, denn ich setze mich grundsätzlich erst kurz vor knapp in Bewegung. Mein Motto lautet: Das Leben ist zu kurz, um zu warten! Das half mir im Moment nicht weiter, ich musste ins Haus zurück und mir eine Lichtquelle besorgen.
Eilig griff ich in meine Jackentasche – doch da war kein Schlüssel! Der lag auch im Haus, auf der Treppe, verdammte Scheiße!

Die Situation war jetzt so ähnlich, als wäre mir das Bike tatsächlich geklaut worden. Ich schellte an der Haustür Sturm, indessen mein Pubi drinnen mit Kopfhörern Musik hörte. Der war sozusagen taub. Wie ich gerade überlegte, was jetzt zu tun sei – ich tendierte dazu, mich mittig auf die Straße zu stellen und: FEUER!, zu rufen, bog mein Mann in die Einfahrt. Gott sei Dank, ich würde wenigstens nicht erfrieren.
Ich schickte ihn dann auch gleich weiter, das Töchterchen abzuholen. Ist eh sicherer, wenn er das macht!

Mit Bondage-Strick gesichertes Fahrrad zum Schutz vor Langfingern

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From → Kolumnen

80 Kommentare
  1. Mir wurde vor einem Jahr mein 3 Tage altes Fahrrad gestohlen. Ärgerlich …

  2. grmpf.Fahrräder klauen ist sowas von daneben

    • Ganz genau!
      Mir will das auch nicht ganz in den Kopf.
      Bei mir verhält es sich so, dass im Schnitt alle 10 Jahre eines geklaut wurde. Früher nichts, heute dafür mehr. Was wollen die alle mit den Rädern? Fahren doch deswegen trotzdem nicht mehr rum.

      • verkaufen, am Stück oder die Ersatzteile. Offenbar sehr leicht verdientes Geld

  3. Moin, Moin meine Liebe ☺
    Wie soll ich das mit dem 0,5 Fahrrad verstehen? Gabs noch Reste?

    • 😀 Ja, so war es! Da hat mir so ein Arsch das Hinterrad vom Rennrad geklaut. In München, in unserem Radkeller. Ich bin eine Woche zu Fuß gegangen, bis die Ersatzfelge da war.

      • So ein Honk- nur das Hinterrad 👀

      • Und weil ich da noch so jung war, haben die mich in dem Laden richtig schön über den Tisch gezogen. Das neue Hinterrad gab es zum Preis eines halben neuen Drahtesels. Haben mir was für Profis angedreht. Seitdem können auch alle Leute, die doppelt so viel wiegen wie ich, mit meinem Rennrad fahren 😀

      • 😁😂👍kannste die Weihnachtsgans ganz allein auffuttern oder dein Geflügel hinten drauf platzen.

  4. Uns wurde zum Glück noch keins gestohlen. Sie stehen aber auch immer schön verschlossen im Keller. Und so oft komm ich auch nicht zum Radeln, bin eher der Fussgänger.

  5. Werte Rad-Allrounderin!

    Na das ist ja nochmal gut gegangen. ich hatte schon die Befürchtung, dass das Rädchen geklaut ist und Dir in der Finsternis ein dreister Gangster eins mit nem Holzhammer über den Schädel zieht.
    Vielleicht könnte man als alternative Absicherung noch eine Alarmsirene direkt am Fahrrad anbringen. Oder den Fahrradrahmen mit Tinte einschmieren, damit die Täter gleich ihre Fingerabdrücke hinterlassen können. Ausprobieren würde ich es in jedem Falle. Schließlich ist das Leben zu kurz, um zu warten 🙂

    Herzliche Grüße aus einer weißen Winterpracht von der Alm
    Mallybeau

    • Hey meine liebe Winterfreundin, guten Morgen!
      Also, ich muss sagen: Deine Ideen zur Absicherung sind wieder oberexcellent! Da weiß ich gar nicht, was ich als erstes umsetzen soll. Am besten alles Gleichzeitig! Ich rufe sigleich durchs Haus, wer mir hilft!
      Sirene und Tinte, genialst!!
      Bis nach der Aufrüstung,

      • Super. ich bin gespannt auf die Fahrradumrüstung.
        Übrigens: Habt Ihr eigentlich Winterreifen oder Schneeketten? 🙂

      • Wo meinst du? Am Auto Winterreifen, am Rad Sommerbereifung. Wenn’s schneit, lass ich stehen.
        Wieso fragst du, kommt er endlich, der Jahrhundertwinter??

      • Am Rad meine ich. ich dachte mir, wenn schon so ein großer Fuhrpark vorhanden ist, ist möglicherweise auch ein reichhaltiges Equipment zur Hand. Es gibt da ja die verrücktesten Sachen…. 🙂

      • Hahahahaha … 😀
        Abgefahrene Ganzjahresbereifung übrigens am Rad. Das merkt man immer dann, wenn mal ein Platten kommt. Und dann bald drauf noch einer. Aber ich muss halt erst mal bisschen sparen. Das Übliche also 😉

      • Ach, man kann ja auch ganz gut ohne Federung fahren. Härtet schließlich ab 🙂

      • Strengt auch mehr an, so ganz ohne Luft, das gibt mehr Muckis, da kann man schneller wieder umkehren. Obendrein schont das dann noch den Geldbeutel. 🙂

  6. Musst du so machen wie ich: Ich gehe immer ohne Licht durch den Hausflur in den Keller, so lernst du Ruck Zuck jeden Schlüssel im Blindflug in jedes Schloss zu bekommen. (Wenn dein Pubi mal wieder zu laut Musik hört um dir die Tür zu öffnen). Die Technik hilft dir auch bei einem unerwarteten Stromausfall.

    • Korrekt! Wenn jetzt der Winter kommt und wir vielleicht mal wegen der Schneelast einen Stromausfall erleiden müssen, wie vor Jahren in Münster – da ist es gut, wenn man vorbereitet ist! 🙂

      • Fang schon mal an zu üben. Irgendwann merkst du auch welcher Schlüssel wohin gehört ohne nach zusehen. Du wirst erstaunt sein wie die Finger das Sehen lernen.

      • Bin unterwegs in den Keller, ist draußen so finster wie in der Nacht. Soll bestimmt ein Fingerzeig sein! 🙂

      • Das glaube ich auch. Fall ja nicht die Treppe runter. Immer schön mit zählen. 😁

  7. Hallo Anke. Ich wohne zwar nicht in einer Großstadt, fahre aber fast täglich mit dem Rad zum Einkauf und in der wärmeren Zeit in Mittel- und Südeuropa herum. Für mich gibt es kein Stop ohne das Rad mit Schloss gesichert zu haben. Auch daheim auf der Terrasse. Hier ist es gegen Diebstahl versichert. Das teure Rennrad wird immer im Hauskeller versperrt. Auch Unterwegs wird es „an der Hand gehalten“ oder in einem sicheren Raum versperrt. Das soll keine „Belehrung“ sein, sondern für dich und deine Leser ein Anstoß vorsichtig zu handeln. Nicht alle Diebe kommen aus dem „Ausland“. Gelegenheit macht halt Diebe…Grüße aus dem Gebirge.

    • Ja, da hast du recht, man geht meistens zu sorglos mit seinem Gefährt um. Ich habe immer so gemacht: Laternenpfahl gesucht, Schloss drum, fertig. Aber das ist einfach zu unsicher geworden. Wenn ich jetzt wo hin muss, wo das Rad länger unbeaufsichtigt ist, nehme ich nur noch das Stadtrad. das schaut am mitgenommensten aus. Hoffe, dass das abschreckt.
      Viele Grüße ❤

  8. einfach nicht so viel lesen! das war schon immer ein fehler. sind wir seitdem glücklicher geworden? nein! also. ist doch wohl die logische schlussfolgerung dass man dabei nur dinge erfährt die man nie erfahren sollte.:D
    gib im besten fall deinem eselchen ein gps sender zur nachverfolgung.man hängt ja doch so an seinen haustieren.

    • Ja, das hab ich vorhin auch irgendwo gelesen! GPS fürs Fahrrad! 😀 Da ging es um den gewaltigen Fahrradklau in Münster. Zahlen hab ich schon wieder nicht mehr parat, aber da werden Größenordnungen geklaut … Himmel, Himmel!
      Hast recht: Weniger Lesen macht ruhiger 😉

  9. So´n Schiet aber auch. Geklaute Fahrräder kennt aber wohl jeder irgendwie. Mussu dir ´ne alte Schrottkiste zulegen, die will dann keiner mehr *lol*
    Mein Radel wurde von der Polizei irgendwann und irgendwie registriert. Hab aber vergessen, wofür das gut war, ist schon so lange her

    Ich fahr nun auch nicht mehr Rad. Bin zu unsicher geworden mit den Jahren und in der Stadt macht es sowieso keinen Spaß mehr.
    Sei schön vorsichtig im Dunkeln, Kind!
    Jaaaaaa Mama, würde meins jetzt sagen, hihi.
    Liebe Grüße
    Brigitte

    • Ich nehme mir das auch regelmäßig vor, dass ich vin meinen wenigstens mal die Nummern notiere. Und dann vertag ich das wieder aus Gründen von Faulheit und sonstigem umständlichen Handling. Wie jetzt auch wieder: Dem Garagentor ist zu kalt, das rastet auf der Hälfte ein. Aber in so blöder Höhe, dass man drunter reinrollen müsste. Ach, ich mach das wann anders! 😀
      P.S.: Ja, ich fahr vorsichtig 🙂 ❤

  10. zu dem Thema sag ich besser nix … sonst schwillt mir gleich wieder der *KAMM* … 😈

  11. Wenn es schief geht, geht alles schief – davon kann ich auch ein Lied singen. Aber die „welterfahrene Anke“ konnte die Situation noch einmal retten, indem sie den Papa in die Spur schickte, um Geflügelchen wieder ins eigene Reich zu holen.
    Mir haben sie auch schon zwei Fahrräder und zwei Autos geklaut – ich bin da also sehr erfahren.
    Diebesgetroffene Grüße schickt dir Clara

    • Zwei Autos obendrein auch noch??
      Das ist ja fürchterlich!!
      Erzähl mal, wie ist es denn dazu gekommen?
      Hast du was wiederbekommen?
      Und vor allem: Hast du da was von Versicherung bekommen?

      • Hallo Anke, ich war nicht genau dabei, als die Diebe meine Autos geklaut haben.
        Das erste war ein fast neuer Trabant Kombi gleich nach der Wende. Die Versicherungen wussten noch nicht, was diese Pappautos wert sind und machten noch keine Teilkasko. – Als es ganz doll regnete, hat es bestimmt einer mitgenommen, um trocken nach Hause zu kommen.
        Und das zweite war ein Golf – tiefer gelegt und mit Breitreifen, gebraucht gekauft – aber das wusste ich nicht, dass Jugendliche da ganz scharf drauf sind. – Und als ich früh fahren wollte, war er weg. Im Gegensatz zum Trabant tauchte er irgendwo wieder auf und wurde leider Gottes repariert. – Ich war beim Kauf so jämmerlich reingefallen, die haben mich mehr ls über den Löffel gezogen. – Aber das ist jetzt alles schon lange her – der Trabant 1990 und der Golf 97 oder 98.
        Und bei einem Fahrrad war ich selbst schuld, weil es nicht angeschlossen war. Das andere war angeschlossen, aber nicht an einem Pfahl oder so.
        Und drei (gut gefüllte) Portemonnaies bin ich auch losgeworden – ich habe lange gebraucht, ehe ich mit der kriminellen Energie in der Kudammgegend klar gekommen bin.
        Beim ersten Auto konnte ich also nichts von der Versicherung bekommen, da ja keine Teilkasko bestand. Und die zweite Reparatur hat sie bezahlt. – Ein Fahrrad ja, das andere nicht.

      • OhGottOhGottOhGott!!!
        Du hast die ja richtig durchfinanzianziert!
        Pass bloß besser auf deine Sachen auf, Clärchen!!

      • Witzig, seit ich mir Rucksäcke mit Innentaschen für die Finanzen gekauft habe, ist wohl nichts Bedeutendes mehr weggekommen.
        Das Traurigste hatte ich gar nicht erzählt. Als die Kinder klein waren, bekamen wir ein Westpaket. Damit sie es nicht schon vor Weihnachten sehen, ließ ich es im Trabant und wollte es abends holen. Das war aber nicht mehr da. Die Tante war ziemlich sauer, als wenn ich es mir mit Absicht hätte klauen können.
        Aber ein Koffer aus der S-Bahn heraus und ein Navi aus dem Auto, für das dann die Seitenscheibe eingeschlagen wurde, das ist noch nicht sehr lange her. Im Koffer waren zwei Gleitsichtbrillen – das war das teuerste.

      • Das ist … das ist … mir fehlen die Worte!
        Mach Schlüssel an alles und bind es dir vermittels Kabel um den Bauch! Das scheint mir bei dir am sichersten …
        Oder mach überall GPS-sender dran, das ist vielleicht handlicher …
        Herrschaftszeiten, Clärchen!

      • Man muss auch mal loslassen und teilen können 🙂 – blöd ist nur, mit meinen Brillen konnte keiner was anfangen.
        Ist vorbei, vorüber, vergesse

  12. Dinkelhexe permalink

    Mir wurden früher auch Fahrräder geklaut, obwohl ich sie immer so abgeschlossen hatte, wie Papa mir gesagt hat. Wenn jemand etwas klauen möchte, dann kannst du noch so gut absichern. Das war soooo ärgerlich und traurig zugleich, weil meine Eltern wirklich sehr sparen mussten. Aber du hast das richtig schön geschrieben, dass ich ehrlich gesagt schon schmunzeln musste. Das könnte ein Erlebnis von mir sein. Wenn mal etwas schief läuft – dann richtig.
    Liebe Grüße, Dinkelhexe Renate

    • Genau, wenn ein Lauf, dann ein breiter Strudel.
      Das ist wie wenn ein gerät kaputt geht. das gerät macht den Anfang und dann kommt Murphy, der Sack, und kickt eines nach dem anderen aus dem Rennen.
      Viel Glück für die nächste Runde, liebe Renate! 🙂
      LG

  13. Doris permalink

    Das kommt mir so bekannt vor – da will man alle Eventualitäten ausschließen und dann gehts erst recht schief. 😀 Bei uns ist bis dato noch nicht wirklich was geklaut worden, aber das Verbrechen rückt ja immer mehr in Dorfnähe. Die Lokalblätter sind regelmäßig voll davon, nebst Hinweisen zur Einbruchsicherung. Himmel, da wünscht man sich manchmal den Burggraben mit Zugbrücke zurück!
    Weiter viel Glück mit Deinen Rädern!

    • Den hätte ich auch gerne! Schon wegen der Romantik! Letztens las ich, die Wachsenburg sei zu verkaufen. Das ist eine der Drei Gleichen an der A4 bei Gotha. Ist mir nur bissel zu teuer … 🙂

      • Doris permalink

        .. bald ist doch Weihnachten … Wunschzettel schon geschrieben? 😉

      • Ich kriech nix, ich bin hier die Mutter. Oder aber nicht brav genug, das kann auch sein. Jedenfalls hab ich schon ewig nix mehr bekommen.
        Wie steht es mit dir?

      • Doris permalink

        Hm. Ich bin keine Mutter und anscheinend manchmal brav. 😀 Aber mich überfordert das immer, wenn ich spontan sagen soll, was ich mir denn wünsche. Keine Ahnung?! Ich hab mal eine Liste angefangen für derartige Fragen, aber irgendwie hat man doch schon alles. Zeit! Ruhe! Weltfrieden! Sowas! Ja, und dann sind se alle überfordert. 😉

      • Geht mir genau so. Bedarf wird gestillt, wenn er auftritt. Außer, ich kann ihn mir nicht leisten – kann der andere sich dann aber auch nicht! 😀

        Ich habe einen Stapel Gutscheine von sonstigem Blödsinn: Irgendwas mit Tauchen in einer stillen Muschel zur Entspannung ist das Highlight. Wenn du magst, sag Bescheid! 😀

      • Doris permalink

        LOL!!!

  14. Das Rad meiner Frau war auch mal knapp 100 Kilometer ohne sie unterwegs, bis es gefunden wurde. Hochärgerlich. – Mir kann sowas ja nicht passieren… 🙂

    • Aber seid froh, dass sie es zurück bekam!
      Wieso passiert dir sowas nicht?
      Ich habs: Du fährst kein Rad? 😀
      Stimmt, mein Mann spielt auch lieber Fußball! 🙂

      • Volltreffer – ich habe gar kein Rad (mehr). Im ländlichen wären das zum Einkaufen immer halbe Tagestouren für die Tageszeitung.

  15. Hier in Fernost werden eher Autos geklaut, was wohl dann auch einfacher in der Versicherungs-Abwicklung ist. Ärgerlich ist eines wie das andere, aber man sollte doch auch ein bissel Mitgefühl für die Benachteiligten dieser Welt haben und ihnen wenigstens ein bisschen Mobilität gönnen, oder? ;-))) LIebe Grüße zum Wochenende – Regina
    P.S. Dein Blog war sang- und klanglos aus meiner Leseliste verschwunden, sehr verwunderlich. Zum Glück habe ich jetzt „direkt“ nachgeguckt und bin ja so froh, dass es Dich noch gibt!

    • Huch, stell mal vor, das wäre echt unschön geworden! 😀
      Mein erstes Rad hat tatsächlich die Versicherung bezahlt. Das lag bestimmt daran, weil das sogar einen Namen hatte: Arpat hieß der. Ein grüngelbblauer Flitzer mit weißem Lenker.
      Schließ das Auto bloß gut weg, Regina!

  16. Vielleicht sollte ich es ja nicht verraten, so weltweitöffentlich, aber wenn ich hier im Dorf zur Post oder zum Aldi radele, schließe ich nie ab, seit Jahren. Mag sein, dass das weniger am Dorf als am Rad liegt, ein hochwertiges Ding, vor 30 Jahren teuer, völlig unbekannte Marke, Reparatur der Schaltung lohnt nicht mehr, aber für die Ebene völlig ausreichend.

    • 😀 Wenn ich daheim bei meinen Eltern auf dem Land bin, sehe ich ab und an ein mit Bindfadenstrick angeknotetes Fahrrad. Sehr altersschwach und Marke Diamant. Mal gucken, ob es mir nächstes Jahr noch über den Weg parkt. 🙂

      • …. so ein Rad, ich beichte es hiermit öffentlich, habe ich mal während meiner Studentenzeit mitgenommen, sozusagen in Selbstjustiz, weil mit mein eigenes gerade geklaut worden war ….

      • Hahahhahahahha … 😀
        Ist gut, ich verrat das niemandem! 😀

      • Danke ….

  17. Hallo Anke,
    meine Räder waren schon immer teurer als meine Autos…und wurden dementsprechend oft geklaut…ich habe nie begriffen wie das gelingen konnte …bis dann meine Freundin für ihr Mountainbike den Schlüssel für das Schloss verlor…und ich dann am helllichten Tag gegen 11.30 mitten in der Dortmunder Innenstadt mit einer Metallsäge das Schloss dieses 2000€ MTB durchgesägt habe , dauerte ca. 10 Minuten und ich wurde nicht angesprochen…danach habe ich meine Räder nie wieder aus den Augen gelassen…
    Lieber Gruss , Jürgen

    • Oha!
      Aber jetzt stell mal vor, es wäre anders herum gelaufen: Einer hätte Polizei gerufen, die wären mit der Sirene angerauscht, hätten die auf den Boden geschmissen, Handschellen ran, abgeführt. Da wärest auch ganz schön in Beweisnot gekommen, dass das Rad zu euch gehört 😀

  18. Was lernen wir daraus? Besorgte Bürger haben‘s schwer 😉

  19. Tja, man muss halt kreativ werden. Hast du genug bunte Tücher oder soll ich noch was nähen/stricken/häkeln?

  20. Ich hatte Glück, mein Rad wurde noch nie geklaut. Aber meinem Vater wurde dreimal das Rad mehrfach entwendet. Dann legte er sich eine uraltes, rostiges Gefährt mit kaputtem Sattel zu, das jedermann verschmähte.

    • Das ist echt der maßen ärgerlich!
      Aber auch vor altersschwachem Drahtesel macht mancher nicht halt, ist mir nämlich auch schon passiert. Ich bin eine Zeit mit der S-Bahn nach Düsseldorf. Mein Rad war wirklich alt – hat nix genützt. Dem Dieb mögen die Hammelbeine abfallen!

      • Oh jeee….ich war bisher der Meinung, dass ein Rad, das sich jemand „ausleihen“ möchte, einigermaßen neu sein müsste…..

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